Mähhhhh
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Nachdem wir im Herbst 2004 nach zwei Jahre langer Suche endlich eine geeignete Wiese zum Pachten gefunden haben, konnten am 21. 4. 2005 die ersten Schafe einziehen! Mittlerweile ist auch der letzte schwarze Nachzügler dazugekommen und unsere Herde komplett!
Da dies unsere ersten Schafe waren, wollten wir eine relativ robuste, unkomplizierte und nicht zu große Schafrasse. Durch unser Hütetraining haben wir die Waldschafe bereits kennen gelernt und uns für diese entschieden. Das Waldschaf ist ein kleines bis mittelgroßes, meist weißes Schaf. Wie man auch an unseren sieht, kommen allerdings auch schwarze, graue, braune oder manchmal gescheckte Schafe vor. An den unbewollten Stellen, besonders am Kopf, treten bei den weißen Schafen oft dunkle Pigmentflecken auf (siehe Fotos, ein Schaf hat solche Flecken um die Augen). Bei den Waldschafen stehen die Ohren beinahe waagrecht ab, weiters können beide Geschlechter behornt sowie unbehornt sein. Typisch für das Waldschaf ist die Mischwolle, sie besteht aus groben Kurzhaar (Kemp), dem Lang- oder Grannenhaar (Heterotype) und den sehr feinen Wollfasern (Wool fibres), die den Hauptanteil bilden. Wie das Verarbeiten der Wolle funktioniert, werden wir nach der ersten Schur feststellen. Derzeit haben wir vor, die Wolle als Dämmmittel zu verwenden und natürlich auch das Spinnen und Filzen zu probieren. Waldschafe haben einen asaisonalen Brunstzyklus, sie lammen meist 3 mal in 2 Jahren, zum Teil auch 2 mal im Jahr. Ausgewachsene Widder wiegen ungefähr 55 - 80 kg und die Mutterschafe etwa 35 - 60 kg. |